Historisches Museum Jean Garcin: 1939-1945, der Ruf der Freiheit – Fontaine-de-Vaucluse

Das Museum erinnert an das Leben der Franzosen während der Besatzungszeit und an den Widerstand in der Vaucluse, und es würdigt auch das Engagement zahlreicher Dichter, Schriftsteller und Künstler.

1981 erwarb das Département Vaucluse auf Anregung von Jean Garcin, der im Widerstand unter dem Namen „Colonel Bayard“ bekannt war, die Privatsammlung von Raymond Granier. Dieses „Museum der Restriktionen“ besteht aus einer einzigartigen Sammlung von über 10.000 Gegenständen, Dokumenten, Fotografien usw., die das Alltagsleben während der Besatzung illustrieren. Die Gestaltung des Museums wurde zum Teil Willy Holt anvertraut, der bereits die Filmgeschichte gekonnt in Szene setzte. Das im Juli 1990 eröffnete Museum folgt einem interdisziplinären Ansatz, der Geschichte, Literatur und Kunst miteinander verbindet.

Die Besucher werden eingeladen, in das Alltagsleben in der Vaucluse während der Besatzungszeit einzutauchen. Dies gelingt mithilfe der zahlreichen Gegenstände, die an das restriktive Regime erinnern, das von 1939 bis 1945 herrschte. Das Museum stellt die Lebensräume der Gemeinde (Schule, Rathaus, Lebensmittelgeschäft, Buchhandlung) und die Einführung der Kollaboration nach. Den Gegenpol hierzu bilden der Freiheitsdrang und die Schattenarbeit der Widerstandskämpfer, bestens illustriert durch die Manuskripte und Originalausgaben von René Char, Max Jacob, Georges Rouault und Paul Eluard.

Die Erinnerung an das Alltagsleben in der Vaucluse während der Besatzungszeit sollte uns alle veranlassen, nach einem universellen Ideal zu streben.

Öffnungszeiträume

Foto-Galerie

Musée d'Histoire Jean Garcin : 1939-1945, l'Appel de La Liberté
271 Chemin du Gouffre
84800 Fontaine-de-Vaucluse
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Dernière mise à jour 09/10/2025


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