Ausstellung „Juliette Agnel, Les Nuits“

Nach dem Louvre Museum, dem Musée de la Roche-sur-Yon, dem Photo Basel und dem Duclair sur Seine Festival im Frühjahr 2022 zog die Fotografin Juliette Agnel zum Jahresende ins CAMPREDON Centre d'Art um.

Ausstellung „Juliette Agnel, Les Nuits“

Juliette Agnel wurde 1973 geboren und diese Einzelausstellung zeigt fast zwanzig Jahre Arbeit. Es versteht sich von selbst, dass wir von einer Retrospektive sprechen können, da die Zuschauer sehen können, wie sich die Bestätigung einer fotografischen Geste entfaltet, die ständig in Kontakt mit der Installation, dem Film, der Dauer und der Bewegung des Bildes steht.

Die Ausstellung mit dem Titel „Les Nuits“ lädt Sie ein, fabelhafte Räume zu erkunden, die dem Unbekannten offen stehen. Denn jenseits einer chronologischen Darstellung ist es eher ein sensibler Sprung in die Dunkelheit und eine Reise ins Innere des Sichtbaren. Die Sterne, die Milchstraße, die immense Öffnung des Nachthimmels laden uns ein, besser in die emotionalen Tiefen der Landschaft vorzudringen; bevor Präsenzen und Silhouetten erscheinen, die dem Prozess eine starke menschliche Dimension verleihen. Hier arbeiten die Kategorien Landschaft und Porträtmalerei zusammen, die die gesamte Geschichte der Malerei mit sich bringen: Die Landschaft wird unbegrenzt, Gesichter senden uns ihre Aura zurück, die Straßen rufen uns in ihrem Gefolge.

Von Afrika bis Korea, von Island bis Grönland und Norwegen, von Spanien bis Marokko und bis zur französischen Bretagne ist immer noch eine ganze Geografie bedeckt, dicht und voller tellurischer Kräfte. Diese territoriale Offenheit ermöglicht das Experimentieren mehrerer Techniken, wie der digitalen „Camera Obscura“, die Juliette Agnel 2010 entwickelt hat, aber auch der Film Super 8, die Fotokammer, Polaroid und zeitgenössische digitale Technologien.

Man muss sich mitreißen lassen, natürliche Kräfte die Sinne anregen lassen, um zu verstehen, dass das Herzstück aller Arbeiten des Künstlers in der Tat der Wunsch ist, in das Rohmaterial des Bildes einzutreten, vom Urchaos bis zum unendlichen Kosmos. So müssen wir also bis zum Ende mit ihr reisen, um alte Steine oder Pflanzen in die Hand zu nehmen und schließlich zu unseren Ursprüngen zurückzukehren.

Text von Léa Bismuth.

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Programme exposition « Juliette Agnel, Les Nuits »
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Exposition « Juliette Agnel, Les Nuits »
CAMPREDON centre d'art
20 rue du Docteur Tallet
84800 L'Isle-sur-la-Sorgue
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